Gemeinsamer Wahlaufruf
von Landrat sowie Kreiswahlleiter Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Wolfgang Hofer zur Landtagswahl 2026
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an diesem Sonntag, dem 8. März 2026, sind Sie zur Wahl des 18. Landtags von Baden-Württemberg aufgerufen. An diesem Tag haben Sie das Wort und können mit Ihren Stimmen über die Zusammensetzung des Gremiums entscheiden.
Bei dieser Wahl gibt es zwei Neuerungen: Im Gegensatz zu den bisherigen Landtagswahlen haben Wählerinnen und Wähler nicht mehr nur eine, sondern zwei Stimmen. Eine Stimme – und zwar die sogenannte Erststimme – kann für einen Kreiswahlvorschlag vergeben werden, mit dem sich Bewerberinnen und Bewerber einer Partei oder Einzelbewerberinnen und -bewerber im Wahlkreis um ein Direktmandat bewerben. Eine weitere Stimme – nämlich die Zweitstimme – kann für die Landesliste einer Partei vergeben werden.
Mit der Erststimme wird also eine Abgeordnete bzw. ein Abgeordneter im Wahlkreis persönlich gewählt – das Direktmandat erhält, wer die meisten Stimmen erreicht hat. Die Zweitstimme bestimmt die Verteilung der Sitze insgesamt auf die einzelnen Parteien. Gewählt werden mindestens 120 Abgeordnete. Davon werden 70 Direktmandate durch Mehrheitswahl in den 70 Wahlkreisen im Land vergeben, die übrigen Sitze werden über Landeslisten vergeben. Es sind Landeslisten für 21 Parteien zugelassen.
Neu ist diesmal auch das Wahlalter, das von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt wurde. Der Anteil der erstmals Wahlberechtigten beträgt damit landesweit rund 8,4 Prozent aller Wahlberechtigten, so das Statistische Landesamt.
Landesweit sind rund 7,7 Mio. Menschen, davon über 235.000 Wählerinnen und Wähler im Ostalbkreis, berechtigt, für die nächsten fünf Jahre über die Zusammensetzung des Landtags zu entscheiden. Bei der letzten Landtagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung im Ostalbkreis bei rund 64 Prozent und damit etwas über dem Landesdurchschnitt, im Jahr 2016 machten mit 71 Prozent deutlich mehr Berechtigte von ihrem Wahlrecht Gebrauch.
Als Landrat und in Funktion als Kreiswahlleiter sowie als Bürgermeister der Gemeinde Essingen bitten wir Sie deshalb, auch dieses Mal von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und Ihre beiden Stimmen zu nutzen.
Dr. Joachim Bläse Wolfgang Hofer
Landrat und Kreiswahlleiter Bürgermeister Gemeinde Essingen
